Vor dem Wechsel
Die Werkstatt identifiziert das Getriebe (z. B. über FIN/VIN und Typ) und bestellt das passende Öl und ggf. den Ölfilter. Wichtig: Herstellerspezifisches Öl verwenden – „Universal-Getriebeöl“ ist bei modernen Automatik- und DSG-Getrieben nicht geeignet. Termin mit ausreichend Zeit einplanen (je nach Bauart 1–2 Stunden und mehr).
Schaltgetriebe
Fahrzeug steht sicher (Bühne/Hebebühne). Öl wird über die Ablassschraube abgelassen (oft nach Kurzstreckenfahrt, wenn Öl warm ist). Filter gibt es bei vielen Schaltgetrieben nicht – Ablass, neues Öl über Füllöffnung einfüllen bis zum Überlauf. Füllstand prüfen, Dichtungen/Schrauben anziehen, fertig.
Automatikgetriebe (Wandler)
Ölwanne oder Ablassschraube öffnen, Öl ablassen. Bei vielen Automatikgetrieben wird der Ölfilter (in der Ölwanne oder separat) mit gewechselt. Neue Dichtung, Wanne schließen, neues Öl einfüllen. Bei einigen Getrieben muss der Füllstand bei laufendem Motor und bestimmter Öltemperatur kontrolliert werden – Herstellervorgabe beachten.
DSG / Doppelkupplung
Ähnlich wie bei der Automatik: Ablassen, Filter tauschen (wo vorgesehen), neues Öl einfüllen. Oft sind spezielle Füllstände und Temperaturbedingungen nötig. Bei einigen DSG zusätzlich Kupplungsadaption per Diagnosegerät. Dokumentation des Wechsels und ggf. Rücksetzung des Serviceintervalls.
Nach dem Wechsel
Kurze Probefahrt, Kontrolle auf Dichtheit, ggf. Füllstand nochmals prüfen. Sie erhalten in der Regel eine Abnahme mit durchgeführtem Service und verwendeten Produkten.