Geschichte
Die Zahnradfabrik Friedrichshafen wurde 1915 von Ferdinand von Zeppelin in Friedrichshafen am Bodensee gegründet – zunächst für Getriebe von Luftschiffen und Flugzeugen. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg ZF in Automobilgetriebe ein und entwickelte sich zu einem der weltweit größten Getriebe- und Chassis-Zulieferer. Meilensteine: 4-Gang-Automatik 4HP (ab 1980er), 5HP (1990er), 6HP (2001), 8HP (2009), 9HP für Frontantrieb (2013). ZF übernahm 2015 den US-Konzern TRW und ist heute stark in Elektromobilität und autonomes Fahren investiert.
Konzern & Daten
- Sitz: Friedrichshafen (Deutschland)
- Gründung: 1915
- Mitarbeiter: rund 165.000 weltweit (Stand: 2023)
- Umsatz: über 43 Mrd. Euro (2023)
- Produkte: Automatikgetriebe (4HP–9HP), Doppelkupplungsgetriebe, Elektroantriebe, Achsen, Lenkung, Dämpfer, Fahrassistenzsysteme
Bekannte Getriebe (Pkw)
4HP / 5HP / 6HP: Klassische Wandlerautomaten (4–6 Gänge), u. a. in BMW, Audi, Jaguar, Land Rover. 8HP: 8-Gang-Wandler, Standard in vielen BMW, Audi, Bentley, Rolls-Royce, Alfa Romeo, Maserati, Jeep. 9HP: 9-Gang für Frontantrieb (Querbau), z. B. Jeep, Land Rover Discovery Sport, Honda. ZF liefert auch Hybridvarianten (8HP PHEV) und Komponenten für Doppelkupplungsgetriebe.
Marken & Einsatz
ZF-Getriebe kommen unter anderem in Fahrzeugen von BMW, Mini, Audi, Volkswagen (teilw.), Porsche, Bentley, Rolls-Royce, Jaguar, Land Rover, Alfa Romeo, Maserati, Jeep, Fiat/Chrysler, Honda, Toyota (teilw.) und weiteren Herstellern zum Einsatz – vor allem in Heck- und Allradantrieben mit Längsbau des Motors.